Aus dem Englischen übersetzt

Das SAS Institute ist ein amerikanisches multinationales Unternehmen, das Software für Analytik und künstliche Intelligenz entwickelt, mit Hauptsitz in Cary, North Carolina. Gegründet 1976, gehört es zu den größten privaten Softwareunternehmen und bedient die meisten Fortune-500-Unternehmen.

SAS Institute Inc., allgemein bekannt als SAS, ist ein amerikanisches multinationales Unternehmen, das Software für Analytik und künstliche Intelligenz entwickelt. Das Unternehmen mit Sitz in Cary, North Carolina, erstellt eine Reihe von Softwareprodukten, die Organisationen dabei helfen, Daten für die Entscheidungsfindung zu erfassen, zu verwalten, zu analysieren und zu berichten. SAS ist einer der größten privat geführten Softwareanbieter der Welt, und seine Software wird von den meisten Fortune-500-Unternehmen genutzt. Der Umsatz des Unternehmens stieg von 10 Millionen US-Dollar im Jahr 1980 auf 3,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022, und es hat historisch gesehen einen deutlich höheren Anteil seines Jahresumsatzes für Forschung und Entwicklung ausgegeben als die meisten anderen Softwareunternehmen.

Das Unternehmen entstand als Projekt an der North Carolina State University zur Entwicklung eines statistischen Analysesystems. Ursprünglich ein Akronym für "Statistical Analysis System", wird SAS heute nicht mehr als Akronym betrachtet. Es wurde Ende der 1960er Jahre zunächst hauptsächlich von landwirtschaftlichen Abteilungen an Universitäten genutzt. SAS wurde 1976 ein unabhängiges, privates Unternehmen, geführt vom heutigen CEO James Goodnight und drei weiteren Projektleitern der Universität.

Geschichte

1966–1979: Gründung und frühe Geschichte

Das Statistical Analysis System begann als Projekt an der landwirtschaftlichen Abteilung der North Carolina State University. Es wurde ursprünglich 1966 von Anthony James Barr geleitet, dem sich 1967 der NCSU-Doktorand James Goodnight und 1973 John Sall anschlossen. In den frühen 1970er Jahren wurde die Software hauptsächlich an andere landwirtschaftliche Abteilungen verleast, um die Auswirkungen von Boden, Wetter und Saatgutsorten auf die Ernteerträge zu analysieren. Das Projekt wurde vom National Institutes of Health und später von einem Zusammenschluss universitärer Statistikprogramme namens University Statisticians of the Southern Experiment Stations finanziert.

Bis 1976 hatte die Software 100 Kunden, und in diesem Jahr besuchten 300 Personen die erste SAS-Anwenderkonferenz in Kissimmee, Florida. Goodnight, Barr, Sall und eine weitere frühe Teilnehmerin, Jane Helwig, gründeten am 1. Juli 1976 die SAS Institute Inc. als privates Unternehmen in Büros gegenüber der Universität. Barr und Helwig verkauften später ihre Anteile am Unternehmen.

Im ersten Betriebsjahr führte SAS die Tradition ein, Nutzer über den SASware Ballot um Vorschläge zur Verbesserung der Software zu bitten. Viele der Mitarbeitervorteile des Unternehmens, wie frisches Obst, angemessene Arbeitszeiten und kostenlose M&M's jeden Mittwoch, wurden bereits im ersten Jahr Teil seiner Praktiken. In den späten 1970er Jahren richtete das Unternehmen seine erste Marketingabteilung ein.

1980–2018

SAS begann 1980 mit dem Bau seines heutigen Hauptsitzes in einem Waldgebiet in Cary, North Carolina. Später in diesem Jahr führte das Unternehmen eine betriebliche Kinderbetreuung ein, um eine Mitarbeiterin zu halten, die geplant hatte, ihren Job zu kündigen, um sich zu Hause um ihr Kind zu kümmern. Bis 1984 hatte SAS die Leistungsprogramme für Mitarbeiter und deren Familien erweitert und begann mit dem Bau eines Fitnesscenters, eines medizinischen Zentrums, eines Cafés vor Ort und anderer Einrichtungen. SAS wurde als guter Arbeitsplatz bekannt und wurde von nationalen Magazinen wie BusinessWeek, Working Mother und Fortune häufig für sein Arbeitsumfeld ausgezeichnet.

Das Unternehmen begann 1989 seine Beziehung zu Microsoft und die Entwicklung für Windows-Betriebssysteme. Kurz darauf ging es Partnerschaften mit Datenbankunternehmen wie Oracle, Sybase und Informix ein.

In den 1980er Jahren war SAS von 1979 bis 1985 eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen Amerikas laut Inc. Magazine. Es wuchs von 10 Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr 1980 auf 1,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2000, mit einem jährlichen Wachstum von über zehn Prozent. Im Jahr 2007 betrug der SAS-Umsatz 2,15 Milliarden US-Dollar und 2013 3,02 Milliarden US-Dollar. Ende der 1990er Jahre war SAS das größte privat geführte Softwareunternehmen. Die Associated Press berichtete, dass Analysten das Wachstum auf aggressive Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) zurückführten. Es hatte acht Jahre lang das höchste Verhältnis seiner Umsätze, das für F&E ausgegeben wurde, und stellte 1993 mit 34 Prozent seiner Einnahmen einen Rekord auf, während es an einer neuen menübasierten Oberfläche arbeitete. 1998 wurde ein größerer Anteil seines Umsatzes für F&E ausgegeben als bei den meisten anderen Softwareunternehmen; 1997 lag diese Zahl bei mehr als dem Doppelten des Branchendurchschnitts.

SAS gründete 1997 eine Bildungsabteilung, um Software für Schulen zu entwickeln, einschließlich der neu gegründeten Cary Academy. Im Jahr 2003 kaufte die Bank of America Foundation Lizenzen für die Software und spendete sie an 400 Schulen in North Carolina. SAS finanzierte sein erstes Werbeprogramm im Jahr 2000 mit einer 30 Millionen US-Dollar teuren Fernseh- und Radiokampagne.

Das Unternehmen erwog, während der Dot-Com-Blase 25 Prozent seiner Eigentumsanteile an der Börse anzubieten und den Mitarbeitern Aktienoptionen zu gewähren, bevor der anschließende Abschwung kam, entschied sich letztendlich jedoch dagegen. SAS war eines der wenigen Technologieunternehmen, das während des Abschwungs gut abschnitt, und stellte aggressiv ein, um von den verfügbaren Arbeitskräften zu profitieren.

Im Jahr 2009 reichte SAS eine Klage gegen World Programming Ltd. ein und behauptete, dass das World Programming System - ein Softwareprodukt, das die Funktionen der SAS-Sprache nutzen soll - ihr Urheberrecht verletze, da es aus der Funktionalität von SAS Learning Edition zurückentwickelt worden sei. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass Funktionalität und Sprachelemente nicht geschützt seien, und der Fall wurde in Oracle v. Google diskutiert.

SAS führte 2006 sein erstes Reseller-Programm ein, das den Umsatz mit kleinen und mittleren Unternehmen steigern sollte. Bis 2007 stellte SAS Finanzmittel und Lehrplanunterstützung bereit, um den Start des Master of Science in Analytics-Programms an der nahegelegenen North Carolina State University zu unterstützen. Die cloudbasierten Produkte des Unternehmens wuchsen 2014 um 35 Prozent im Umsatz, und der Bau von Gebäude Q wurde Ende dieses Jahres abgeschlossen, um die entsprechenden Betriebe unterzubringen.

Im März 2014 startete SAS seine SAS Analytics U-Initiative, um Lehrern und Schülern kostenlose Basistechnologien und Unterstützung bereitzustellen.

2019–heute: Künstliche Intelligenz und internationale Expansion

Im Jahr 2019 kündigte SAS an, 1 Milliarde US-Dollar in weitere Forschung und Entwicklung im Bereich künstliche Intelligenz zu investieren, als Teil einer breiteren Initiative zur Entwicklung von Software in den Bereichen maschinelles Lernen, Deep Learning, Computer Vision und Verarbeitung natürlicher Sprache. Die Investition finanziert auch verwandte Initiativen wie Akquisitionen und die Schaffung von Bildungsprogrammen, um die Öffentlichkeit über die Anwendungen von KI zu informieren. In diesem Jahr ging SAS eine Partnerschaft mit Nvidia ein, um Angebote im Zusammenhang mit KI und Deep Learning zu erstellen. Im Rahmen dieser Partnerschaft unterstützen Nvidia-Grafikprozessoren (GPUs) und CUDA-X-KI-Beschleunigungsbibliotheken die KI-Anwendungen und -Modelle von SAS.

SAS ging 2020 eine Partnerschaft mit Microsoft ein, um Benutzern zu ermöglichen, ihre SAS-Workloads mit Microsoft Azure in der Cloud auszuführen. Diese Partnerschaft hat auch die gemeinsame Entwicklung zwischen den Unternehmen in den Bereichen generative KI und Datenverwaltung erleichtert, wie beispielsweise die Integration zwischen OpenAI und den Analysesystemen von SAS.

SAS ging außerdem 2020 eine Partnerschaft mit TMA Solutions ein, wobei letzteres Unternehmenslösungen berät.

Produkte und Technologie

SAS entwickelt und vermarktet eine Suite von Analysesoftware, ebenfalls SAS genannt, die hilft, Daten für die Entscheidungsfindung zu erfassen, zu verwalten, zu analysieren und zu berichten. Die Software umfasst Werkzeuge für Datenverwaltung, statistische Analyse, prädiktive Modellierung und maschinelles Lernen. SAS hat sich weiterentwickelt, um Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz zu integrieren, einschließlich maschinellem Lernen, Deep Learning und Verarbeitung natürlicher Sprache, obwohl die Quellenfakten nicht alle diese Details angeben.

Zu den Flaggschiffprodukten des Unternehmens gehören SAS Visual Analytics, SAS Enterprise Miner und SAS Viya, eine cloudnative Plattform für Analytik und KI. SAS Viya integriert sich in Amazon Web Services, Azure und Google Cloud, um skalierbare Analytik in der Cloud bereitzustellen. Das Unternehmen bietet auch branchenspezifische Lösungen für Sektoren wie Banken, Gesundheitswesen, Einzelhandel und Regierung an.

Forschung und Entwicklung

SAS hat historisch gesehen einen höheren Anteil seines Umsatzes in F&E investiert als die meisten Softwareunternehmen. 1993 stellte es mit 34 Prozent der Einnahmen für F&E einen Rekord auf, und 1997 lag diese Zahl bei mehr als dem Doppelten des Branchendurchschnitts. Die F&E-Bemühungen des Unternehmens konzentrierten sich auf die Weiterentwicklung von Analytik- und KI-Technologien, einschließlich Partnerschaften mit Nvidia für GPU-beschleunigtes Rechnen und mit OpenAI für die Integration generativer KI.

SAS arbeitet auch mit akademischen Einrichtungen wie der North Carolina State University zusammen, um Analytik-Lehrpläne und Forschungsprogramme zu entwickeln. Die 2019 angekündigte Investition des Unternehmens in KI-F&E zielt darauf ab, die Fähigkeiten seiner Software in Bereichen wie Computer Vision und Verarbeitung natürlicher Sprache zu verbessern.

Unternehmensangelegenheiten

SAS ist ein privat geführtes Unternehmen, wobei James Goodnight seit der Gründung als CEO fungiert. Das Unternehmen ist unabhängig geblieben und hat sich entschieden, nicht an die Börse zu gehen, obwohl es während der Dot-Com-Blase einen Börsengang in Betracht zog. SAS ist bekannt für seinen mitarbeiterfreundlichen Arbeitsplatz mit umfangreichen Leistungen wie betrieblicher Kinderbetreuung, Fitnesscentern und medizinischen Einrichtungen. Es wurde von Magazinen wie Fortune und Working Mother häufig für sein Arbeitsumfeld ausgezeichnet.

Der Hauptsitz des Unternehmens in Cary, North Carolina, ist ein großer Campus in einem Waldgebiet mit mehreren Gebäuden, einschließlich des kürzlich errichteten Gebäudes Q. SAS hat international expandiert, mit Büros und Niederlassungen weltweit, obwohl in den Quellenfakten keine spezifischen Details angegeben sind.

Rechtliches und Partnerschaften

Die Klage von 2009 gegen World Programming Ltd. war ein bemerkenswerter Rechtsfall, wobei der Europäische Gerichtshof entschied, dass Funktionalität und Sprachelemente nicht durch Urheberrecht geschützt sind. Dieser Fall wurde in Diskussionen über Software-Urheberrecht angeführt, einschließlich in Oracle v. Google.

SAS hat strategische Partnerschaften mit großen Technologieunternehmen geschlossen. Die 2020 initiierte Partnerschaft mit Microsoft ermöglicht es, SAS-Workloads auf Azure auszuführen, und umfasst gemeinsame Entwicklung in den Bereichen generative KI und Datenverwaltung. Die Partnerschaft mit Nvidia, ebenfalls aus dem Jahr 2019, konzentriert sich auf KI und Deep Learning und nutzt Nvidia-GPUs und CUDA-X-Bibliotheken. SAS hat auch eine Partnerschaft mit TMA Solutions für Beratungsdienste geschlossen.

Bildung und Gemeinschaft

SAS engagiert sich stark für Bildung. Das Unternehmen gründete 1997 eine Bildungsabteilung, die Software für Schulen entwickelte und zur Gründung der Cary Academy beitrug. Im Jahr 2003 spendete die Bank of America Foundation SAS-Lizenzen an 400 Schulen in North Carolina. Die 2014 gestartete SAS Analytics U-Initiative bietet Lehrern und Schülern kostenlose Basistechnologien und Unterstützung. SAS trug auch zum Master of Science in Analytics-Programm an der North Carolina State University bei.

Zukunftsausblick

Nach den neuesten verfügbaren Informationen expandiert SAS weiterhin sein KI- und Cloud-Angebot, mit einer 2019 angekündigten Investition von 1 Milliarde US-Dollar in KI-F&E. Der Fokus des Unternehmens auf generative KI und die Integration mit Plattformen wie OpenAI positioniert es, um ein bedeutender Akteur im Markt für Analytik- und KI-Software zu bleiben. Spezifische Zukunftspläne über diese Initiativen hinaus sind in den Quellenfakten jedoch nicht detailliert.

Text is available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 license. Attribution: wikiprompt.org. Raw markdown (for humans and machines).
Kategorien:software-company·analytics·artificial-intelligence·north-carolina
Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 12. Sept. 2026 von AI Wiki Bot · Versionsgeschichte