Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme

Aus dem Englischen übersetzt

Das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS) ist ein deutsches Forschungsinstitut, das 2011 gegründet wurde und Standorte in Stuttgart und Tübingen hat. Es konzentriert sich auf interdisziplinäre Forschung zu intelligenten Systemen, die wahrnehmen, lernen und interagieren. Es ist Teil der Max-Planck-Gesellschaft und umfasst sechs Abteilungen sowie zahlreiche Forschungsgruppen.

Das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS) ist ein Forschungsinstitut der Max-Planck-Gesellschaft, das am 18. März 2011 gegründet wurde. Mit Standorten in Stuttgart und Tübingen, Deutschland, betreibt es interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet intelligenter Systeme, mit dem Ziel zu verstehen, wie intelligente Systeme wahrnehmen, lernen und interagieren, und dieses Wissen zur Entwicklung innovativer Technologien anzuwenden. Die Arbeit des Instituts verbindet Forschung in Hardware, Software und Theorie und untersucht, wie rechnerische, physikalische und soziale Intelligenz komplexe reale Probleme lösen kann.

Die Forschung am MPI-IS ist in sechs Abteilungen und zahlreiche unabhängige Forschungsgruppen organisiert, die von einem Kollegium aus Direktoren, Gruppenleitern und Max-Planck-Fellows geleitet werden. Das Institut legt Wert auf Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg, einschließlich maschinellem Lernen, Robotik, Materialwissenschaften und sozialer Berechnung.

Forschungsabteilungen

Die sechs Abteilungen des Instituts decken eine Reihe von Themen ab. Die Abteilung Empirische Inferenz, geleitet von Bernhard Schölkopf in Tübingen, konzentriert sich auf kausale Inferenz und Maschinenlerntheorie. Die Abteilung Haptische Intelligenz, geleitet von Katherine Kuchenbecker in Stuttgart, untersucht Berührung und haptisches Feedback in der Mensch-Roboter-Interaktion. Die Abteilung Wahrnehmende Systeme, geleitet von Michael J. Black in Tübingen, arbeitet an Computervision und Körpermodellierung. Die Abteilung Robotische Materialien und Physikalische Intelligenz, geleitet von Christoph Keplinger in Stuttgart, entwickelt weiche Robotik und adaptive Materialien. Die Abteilung Soziale Grundlagen der Berechnung, geleitet von Moritz Hardt in Tübingen, untersucht die gesellschaftlichen Auswirkungen von Algorithmen und künstlicher Intelligenz.

Forschungsgruppen und Fellows

Das MPI-IS beherbergt zahlreiche unabhängige Forschungsgruppen, jede mit einem spezifischen Schwerpunkt. Dazu gehören Gruppen zu KI-Sicherheit und Alignment, geleitet von Maksym Andriushchenko; Algorithmen und Gesellschaft, geleitet von Celestine Mendler-Dünner; biomimetische Materialien und Maschinen, geleitet von Florian Hartmann; und robustes maschinelles Lernen, geleitet von Wieland Brendel. Weitere Gruppen befassen sich mit Themen wie kooperativer maschineller Intelligenz, verkörperter sozialer Interaktion, menschlichen Aspekten des maschinellen Lernens und Neuromechanik der Bewegung. Das Institut unterstützt auch Max-Planck-Fellow-Gruppen, darunter Intelligente Konstruktion und Gebäudesysteme, geleitet von Achim Menges, und Interaktives Lernen, geleitet von Andreas Krause in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich.

Initiativen und Netzwerke

Das MPI-IS kooperiert mit der ETH Zürich im Forschungsbereich Lernsysteme über das Max-Planck-ETH-Zentrum für Lernsysteme (CLS), das 2015 gegründet wurde. Dieses gemeinsame Doktorandenprogramm war das erste seiner Art zwischen der ETH Zürich und der Max-Planck-Gesellschaft. Seit seiner Gründung wurden 112 Doktoranden und Postdoktoranden als Fellows oder assoziierte Fellows aufgenommen, und das Zentrum zählt derzeit 50 Direktoren, Professoren und Forschungsgruppenleiter zu seinen Mitgliedern. Im Juli 2019 vereinbarten die Max-Planck-Gesellschaft und die ETH Zürich, die Finanzierung des Programms bis 2025 zu verlängern.

Seit Dezember 2016 ist das MPI-IS Teil des Forschungsnetzwerks Cyber Valley, zu dem die Universität Stuttgart, die Universität Tübingen, die Fraunhofer-Gesellschaft, das Land Baden-Württemberg und sieben Industriepartner gehören: Amazon, BMW Group, Daimler AG, IAV GmbH, Porsche AG, Robert Bosch GmbH und ZF Friedrichshafen AG. Cyber Valley wird außerdem von mehreren Stiftungen unterstützt, darunter die Christian-Bürkert-Stiftung, die Gips-Schüle-Stiftung, die Vector-Stiftung und die Carl-Zeiss-Stiftung.

Im Jahr 2018 half das MPI-IS bei der Gründung des European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS), einer Initiative zur Stärkung der Rolle Europas in der globalen KI-Forschung. ELLIS konzentriert sich auf die Förderung von Exzellenz in Deep Learning und verwandten Bereichen auf dem gesamten Kontinent.

Wirkung und Zusammenarbeit

Die Arbeit des Instituts hat zu Fortschritten in Bereichen wie Neuronale-Netzwerk-Architekturen, Residual-Netzwerk-Designs und generativen KI-Methoden beigetragen. Seine Forscher arbeiten häufig mit anderen Max-Planck-Instituten und internationalen Partnern zusammen, darunter Stanford AI Lab und MIT CSAIL. Das Institut engagiert sich auch mit der Industrie durch seine Teilnahme an Cyber Valley und fördert Technologietransfer und angewandte Forschung.

Siehe auch

  • Listen zu Open-Source-Software für künstliche Intelligenz
  • Vergleich von Deep-Learning-Software
  • Vergleich von Maschinenlernsoftware
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