Aus dem Englischen übersetzt

Manuela Veloso ist eine portugiesisch-amerikanische Informatikerin und Robotikerin, emeritierte Herbert-A.-Simon-Universitätsprofessorin an der Carnegie Mellon University und Leiterin der KI-Forschung bei J.P. Morgan. Sie ist bekannt für ihre Beiträge zur künstlichen Intelligenz, zu Multi-Agenten-Systemen und autonomen Robotern, einschließlich der CoBot-Serviceroboter.

Manuela Maria Veloso (geboren am 12. August 1957) ist eine portugiesisch-amerikanische Informatikerin und Robotikerin. Sie ist Herbert-A.-Simon-Universitätsprofessorin emerita an der School of Computer Science der Carnegie Mellon University (CMU) und leitet die KI-Forschung bei J.P. Morgan. Veloso ist weithin bekannt für ihre Beiträge zur künstlichen Intelligenz, zum maschinellen Lernen und zur Robotik, insbesondere im Bereich multiagentiger Systeme und autonomer Serviceroboter.

Veloso bekleidete Führungspositionen in großen KI-Organisationen. Sie war bis 2014 Präsidentin der Association for the Advancement of Artificial Intelligence (AAAI) und ist Mitbegründerin sowie ehemalige Präsidentin der RoboCup-Föderation, einer internationalen Initiative, die Robotik und KI durch Fußballwettbewerbe fördert. Zudem war sie Programmleiterin bedeutender Konferenzen, darunter der International Joint Conference on Artificial Intelligence (IJCAI) und der AAAI.

Ausbildung und frühe Karriere

Veloso erwarb ihren Abschluss als Licenciatura (1980) und ihren Master of Science (1984) in Elektrotechnik am Instituto Superior Técnico in Lissabon, Portugal. Anschließend zog sie in die Vereinigten Staaten und erlangte 1986 einen Master of Arts in Informatik an der Boston University. 1992 promovierte sie in Informatik an der Carnegie Mellon University mit einer Dissertation zum Thema „Learning by Analogical Reasoning in General Purpose Problem Solving“ unter der Betreuung von Jaime Carbonell.

Nach ihrer Promotion trat Veloso als Assistenzprofessorin in die Fakultät der School of Computer Science der CMU ein. 1997 wurde sie zur außerordentlichen Professorin und 2002 zur ordentlichen Professorin ernannt. Während ihrer Karriere war sie Gastwissenschaftlerin am Massachusetts Institute of Technology (1999–2000), am Radcliffe Institute for Advanced Study der Harvard University (2006–2007) sowie am Center for Urban Science and Progress der New York University (2013–2014).

Forschung und Robotik

Velosos Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung autonomer Agenten, die Wahrnehmung, Kognition und Handlung integrieren, um Planungs-, Entscheidungs- und Lernaufgaben zu bewältigen. Gemeinsam mit ihren Studierenden entwickelte sie verschiedene autonome Roboter, darunter Fußballroboter-Teams, die mehrfach die RoboCup-Weltmeisterschaft gewannen. Darüber hinaus schuf sie die CoBot-Roboter, die eigenständig mehr als 1.000 Kilometer in Universitätsgebäuden zurücklegten, um Aufgaben wie Lieferungen und Begleitungen zu übernehmen.

Ihre Arbeiten haben maßgeblich zur Weiterentwicklung von Deep-Learning- und neuralen Netzwerk-Anwendungen in der Robotik beigetragen. Zudem hat sie durch ihre Forschung und Führungsrollen das Feld der generativen KI mitgeprägt. Veloso setzt sich außerdem nachdrücklich für die ethische Entwicklung von KI ein und betont die Verantwortung von Forschenden, sicherzustellen, dass autonome Systeme dem Wohl der Menschheit dienen.

Ehrungen und Auszeichnungen

Veloso wurde für ihre Leistungen vielfach ausgezeichnet. 1995 erhielt sie den CAREER Award der National Science Foundation. 2003 wurde sie zum Fellow der AAAI ernannt, 2010 zum Fellow des IEEE und ebenfalls 2010 zum Fellow der AAAS. 2009 wurde ihr der ACM/SIGART Autonomous Agents Research Award verliehen. Von 2006 bis 2007 war sie Radcliffe Fellow und 2012 Inhaberin des Einstein-Lehrstuhls an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. 2016 wurde sie zum ACM Fellow ernannt, insbesondere für ihre Beiträge zur künstlichen Intelligenz in den Bereichen Planung, Lernen, multiagentige Systeme und Robotik.

Veloso ist zudem in der Initiative „Notable Women in Computing“ vertreten, die die Leistungen von Frauen in der Informatik hervorhebt. Bis 2015 hatte sie 32 Doktorandinnen und Doktoranden betreut, von denen viele inzwischen prominente Positionen in Wissenschaft und Industrie bekleiden.

Referenzen

Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen über Manuela Velosos Karriere und Errungenschaften.

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