Mamoon Hamid (geboren 1978) ist ein pakistanisch-deutsch-amerikanischer Risikokapitalgeber und Managing Member sowie General Partner bei der Risikokapitalgesellschaft Kleiner Perkins. Er ist bekannt für Frühphaseninvestitionen in Technologieunternehmen wie Slack, Yammer und Box und wurde in die Forbes Midas List der führenden Tech-Investoren aufgenommen. Hamid engagiert sich auch in staatsbürgerlichen Angelegenheiten und war als Vorsitzender des Institute for Constitutional Advocacy and Protection tätig.
Frühes Leben und Ausbildung
Hamid wurde in Pakistan geboren und wuchs in Frankfurt, Deutschland, auf. Er zog in die Vereinigten Staaten, um die Purdue University zu besuchen, wo er 1997 einen Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik erwarb. Anschließend absolvierte er einen Master-Abschluss an der Stanford University und einen MBA an der Harvard Business School. Seine technische Ausbildung legte das Fundament für seinen späteren Fokus auf ingenieurgetriebene Startups, einschließlich solcher im Bereich künstliche Intelligenz.
Karriere bei Xilinx und USVP
Früh in seiner Karriere bekleidete Hamid verschiedene geschäftliche und technische Positionen bei Xilinx, einem Halbleiterunternehmen, das für feldprogrammierbare Gate-Arrays bekannt ist. 2005 trat er U.S. Venture Partners (USVP) bei, wo er Frühphaseninvestitionen in Startups wie Yammer und Box leitete. Diese Investitionen begründeten seinen Ruf, Unternehmenssoftwareunternehmen mit starkem Wachstumspotenzial zu identifizieren.
Social Capital und Kleiner Perkins
2011 war Hamid Mitbegründer der Investmentfirma Social Capital, wo er Investitionen in Unternehmen wie Intercom, Greenhouse, Netskope und Front leitete. Er war der erste externe Investor im Einhorn-Startup Slack, das später zu einer bedeutenden Kommunikationsplattform für Arbeitsplätze wurde. Im August 2017 wurde er Managing Member und General Partner bei Kleiner Perkins, einer prominenten Risikokapitalgesellschaft im Silicon Valley. Bei Kleiner Perkins hat er sich auf Frühphaseninvestitionen in Sektoren wie generative KI, große Sprachmodelle und maschinelles Lernen Infrastruktur konzentriert.
Hamid erschien erstmals 2014 auf der Forbes Midas List der führenden Tech-Investoren. Bis August 2017 war er dreimal auf der Liste vertreten. 2017 wurde er auf Platz 76 der Top 100 VCs von Electronics Weekly und auf Platz 61 der Top 100 Risikokapitalgeber von CB Insights und The New York Times eingestuft.
Öffentliches Engagement
Als Vorsitzender des Institute for Constitutional Advocacy and Protection organisierte Hamid am Tag nach der Unterzeichnung der Executive Order 13769 durch Präsident Donald Trump am 27. Januar 2017 eine private Spendenveranstaltung für das Institut. Die Veranstaltung sammelte Mittel, damit das Institut die Politik der Trump-Administration vor Gericht anfechten konnte, was sein Engagement für rechtliche und staatsbürgerliche Fragen über den Technologiesektor hinaus widerspiegelt.
Persönliches Leben
Hamid lebt in Palo Alto, Kalifornien, wo er weiterhin mit Startups und Risikokapitalaktivitäten arbeitet. Sein Hintergrund umfasst mehrere Länder, darunter Pakistan, Deutschland und die Vereinigten Staaten, was seine Perspektive auf globale Technologiemärkte geprägt hat.
Siehe auch
- Social Capital (Risikokapital)
- Rechtliche Anfechtungen des Trump-Einreisestopps