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Apax Partners LLP ist eine britische Private-Equity-Gesellschaft mit Hauptsitz in London, England, und Niederlassungen in New York, Hongkong, Mumbai, Tel Aviv, München und Shanghai. Bis März 2024 hatte sie Fonds in Höhe von etwa 77 Milliarden US-Dollar aufgelegt und beraten, mit Investitionen in den Bereichen Technologie, Internet/Verbraucher und Dienstleistungen.

Apax Partners LLP ist eine britische Private-Equity-Gesellschaft mit Hauptsitz in London, England, und weiteren Büros in New York, Hongkong, Mumbai, Tel Aviv, München und Shanghai. Bis März 2024 hatte das Unternehmen Fonds von etwa 77 Milliarden US-Dollar aufgelegt und beraten, was es zu einer der ältesten und größten international tätigen Private-Equity-Gesellschaften macht. Apax investiert in drei Sektoren: Technologie, Internet/Konsumgüter und Dienstleistungen, mit dem Ziel von Investitionen mit einem Unternehmenswert von 100 bis 5.000 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen beschafft Kapital über institutionelle Anleger, darunter Unternehmens- und öffentliche Pensionsfonds, Stiftungen von Universitäten und Hochschulen, Stiftungen und Dachfonds.

Geschichte

1972 gründeten Ronald Mourad Cohen und Maurice Tchénio die Beratungsfirma Multinational Management Group (MMG) in London, Paris und Chicago, was den Beginn von Apax Partners markierte. 1977 gingen sie eine Partnerschaft mit dem frühen Risikokapitalgeber Alan Patricof ein, der 1969 Patricof & Co in New York gegründet hatte. Die neue Firma war als Alan Patricof Associates (APA) bekannt und wurde schließlich zu Apax Partners, wobei "apax" im klassischen Griechisch "einzigartig" bedeutet. In den 1980er Jahren wuchs das Unternehmen stetig und beschaffte Kapital über eine Reihe separater Fonds. 1991 wurde Apax Partners zum offiziellen Namen für alle europäischen Aktivitäten, während das US-Geschäft unter dem Namen Patricof & Co. weiterlief. Mitte der 1990er Jahre war Apax zu einer der größeren Private-Equity-Gesellschaften weltweit geworden. 2001 übernahm Patricof & Co. das Branding von Apax Partners und formalisierte seine Verbindung mit dem europäischen Geschäft. 2002 wurde Apax Partners LLP gegründet. 2005 kündigte Apax an, die auf Leveraged Buyouts im mittleren Marktsegment spezialisierte Firma Saunders Karp & Megrue zu übernehmen, um sein US-Buyout-Geschäft zu erweitern. Im März 2006 verließ Alan Patricof Apax. 2006 wurden Apax Partners in London und Apax Partners France in Paris unabhängig; die französische Einheit wurde 2023 in Seven2 umbenannt.

Frühe Investitionen (Vor 2010)

British Telecom restrukturierte und stimmte dem Verkauf des Gelbe-Seiten-Verzeichnisgeschäfts Yell Group an Apax und Lion Capital LLP für 2,14 Milliarden Pfund (3,5 Milliarden US-Dollar) zu, was damals das größte nicht-korporative LBO in der europäischen Geschichte war. Yell kaufte im folgenden Jahr den US-Verzeichnisverlag McLeodUSA für etwa 600 Millionen US-Dollar und ging 2003 an der Londoner FTSE an die Börse. Apax erwarb eine Mehrheitsbeteiligung an Travelex, dem weltweit größten Devisenunternehmen, für 1,06 Milliarden Pfund. Im dritten Quartal 2005 kündigte Apax Pläne zum Kauf von Grupo Panrico an, einem der größten Lebensmittelunternehmen Spaniens und dessen größtem Bäckereiunternehmen. Eine Partnerschaft bestehend aus Apax, Saban Capital Group und Arkin Communications erwarb im Oktober 2005 eine kontrollierende Beteiligung (30 %) am israelischen Telekommunikationsunternehmen Bezeq für 923 Millionen US-Dollar; die Partnerschaft verkaufte ihren Anteil im April 2010 für 1,75 Milliarden US-Dollar an die Tochtergesellschaft B Communications von Internet Gold – Golden Lines Ltd. Apax brachte das Satellitenkommunikationsunternehmen Inmarsat 2015 an die Londoner Börse. Apax kaufte die Tommy Hilfiger Corporation für 1,6 Milliarden US-Dollar, also 16,80 US-Dollar pro Aktie, vollständig in bar, wobei der Deal im Mai 2006 von den Aktionären genehmigt wurde. Im Juni 2006 erwarb Apax HIT Entertainment in einer Take-Private-Transaktion. Am 21. August 2006 schlossen sich Apax Partners und Bain Capital einem erweiterten Private-Equity-Konsortium unter der Führung von KKR an, um eine 80,1 %-Beteiligung an der Halbleitersparte von Royal Philips Electronics zu erwerben und NXP Semiconductors zu bilden. Am 31. Oktober 2006 erwarb Apax FTMSC (France Télécom Mobile Satellite Communications), das im Juni 2007 in Vizada umbenannt wurde, und am 6. September 2007 erwarb es Telenor Satellite Services, um es in die Marke Vizada zu integrieren. Am 20. November 2006 gewann Apax Partners Worldwide LLP eine Ausschreibung zum Kauf der Kontrolle über Tnuva, wobei die Lebensmittel- und Molkereigruppe mit 1,025 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Im Mai 2007 unterzeichnete Apax Vereinbarungen mit von Apax beratenen Fonds und OMERS Capital Partners zur Übernahme der Hochschul-, Karriere- und Bibliotheksreferenzvermögenswerte von Thomson Learning, einschließlich Marken wie Wadsworth, South-Western, Delmar Learning, Gale, Heinle, Brooks/Cole, Course Technology und Nelson Canada, für insgesamt etwa 7,75 Milliarden US-Dollar in bar; die Gruppe wurde am 24. Juli 2007 in Cengage Learning umbenannt. Im Januar 2008 kauften Apax und Mivtach Shamir Tnuva für 1,025 Milliarden US-Dollar. Im August 2008 schloss Apax die Übernahme der TriZetto Group ab, und im August 2009 die Übernahme von Bankrate.

Investitionen 2010–2014

Im Januar 2010 erwarb Apax 76,8 % des israelischen Unternehmens Psagot Investment House für 570 Millionen US-Dollar. Im April 2010 kündigte Apax die Übernahme von TIVIT an. Im Mai 2010 erwarb Apax eine 70 %-Beteiligung an Sophos für 580 Millionen US-Dollar. Am 25. März 2011 kündigte Apax eine endgültige Vereinbarung zum Kauf der Trader Corporation von Yellow Media für 745 Millionen US-Dollar an. Am 23. Dezember 2011 kündigte Apax die Übernahme des Schweizer Zweigs von Orange an. Im Februar 2012 verkaufte Apax HiT Entertainment an Mattel für 680 Millionen US-Dollar. Am 11. Juni 2012 kündigte ein von Apax geführtes Konsortium die Übernahme von Paradigm Ltd. an. Im September 2012 bildete Apax ein Konsortium mit CEO Stephen Cretier für GardaWorld Security Services. Im November 2012 stimmte Apax der Übernahme von Cole Haan zu, die am 4. Februar 2013 abgeschlossen wurde. Am 21. Januar 2014 kaufte Apax die verbleibenden 50,1 % der Anteile an Trader Media von der Guardian Media Group. Am 9. Oktober 2014 kündigte Apax die Übernahme des niederländischen Softwareherstellers Exact an, die im April 2015 abgeschlossen wurde. Am 8. Dezember 2014 kündigte Apax eine Transaktionsvereinbarung zur Übernahme von 100 % der Aktien von EVRY an.

Investitionen 2015–2019

Im Mai 2015 stimmte Apax dem Kauf von Quality Distribution, einem auf Chemietransport und Logistik spezialisierten Unternehmen aus Tampa, Florida, für 800 Millionen US-Dollar zu, einschließlich der Übernahme von Schulden, wobei der Deal im August 2015 abgeschlossen wurde. Im Juli 2015 kaufte Apax 100 % des spanischen Immobilienportals idealista. Im Dezember 2015 stimmte Apax dem Verkauf von Rhiag-Inter Auto Parts Italia SpA an LKQ Corporation für 1,14 Milliarden US-Dollar zu. Am 19. Juli 2016 stimmte Apax der Übernahme von Boats Group, ehemals Dominion Marine Media, einer Tochtergesellschaft von La... (der Quelltext bricht hier ab, daher werden keine weiteren spezifischen Transaktionen aufgeführt).

Fokus auf Technologie und KI

Apax Partners hat sich zunehmend auf Technologieinvestitionen konzentriert, einschließlich Bereichen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Die Technologieinvestitionen des Unternehmens umfassen Software, Daten und digitale Infrastruktur und unterstützen oft Unternehmen, die generative KI und große Sprachmodelle nutzen. Obwohl spezifische KI-Portfoliounternehmen in öffentlichen Aufzeichnungen nicht detailliert sind, umfasst die breitere Strategie von Apax die Unterstützung von Firmen, die Deep Learning und neuronale Netze in ihre Produkte integrieren. Die globale Reichweite und die erhebliche Kapitalbasis des Unternehmens positionieren es, um an der wachsenden KI-Investitionslandschaft teilzunehmen, neben anderen großen Private-Equity-Akteuren.

Globale Aktivitäten und Struktur

Apax Partners operiert von sechs Büros weltweit, mit Hauptsitz in London. Der Investitionsansatz des Unternehmens zielt auf Unternehmenswerte zwischen 100 Millionen und 5 Milliarden US-Dollar ab, was sowohl Growth-Equity- als auch Leveraged-Buyout-Transaktionen ermöglicht. Apax beschafft Fonds von institutionellen Anlegern, einschließlich Pensionsfonds, Stiftungen und Stiftungen, und hat eine lange Erfolgsbilanz bei erfolgreichen Exits durch Börsengänge und Handelsverkäufe. Die Geschichte des Unternehmens mit Übernahmen in verschiedenen Sektoren, von Telekommunikation bis Bildung, zeigt seine Anpassungsfähigkeit und sein breites Investitionsmandat.

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